CEP

Hinter jedem erfolgreichen Produkt steckt jahrelange Entwicklung, ein langer Atem und vor allem eine Vision. In unserem Fall: Die Wirkung medizinischer Kompression hat auch für Sportler einen Nutzen. Doch wie überträgt man die Technologie in ein Sportprodukt? Die Basis des Erfolgs von CEP ist der Mutterkonzern medi. Seit 1951 produziert er am Standort in Bayreuth hochwertige medizinische Kompressionsprodukte. Erste Maßnahme: Tüfteln. Es dauerte neun Monate bis die medizintechnischen Strickmaschinen so justiert waren, dass sie alle Anforderungen für die Produktion erfüllten. Ein gepolstertes Fußteil, das wie bei einem Sportstrumpf funktioniert, gleichzeitig blieb das exakte Druckprofil eines Medizinstrumpfes erhalten.

Athleten testeten die Artikel immer wieder aufs Äußerste. Mit dem ersten fertigen Produkt stellte sich die zweite Frage: Wie bekommen wir die Strümpfe an das Sportlerbein? Kontakte in den Sportfachhandel gab es keine. Das Vertriebsnetz musste komplett aufgebaut werden. Auf der ISPO 2007 präsentierte CEP der Fachwelt erstmalig seine „Laufbekleidung“, die anfänglich nur aus einem Run und einem Ski-Strumpf bestand. Zu diesem Zeitpunkt galt das Beinkleid für viele noch als recht sonderbar. Händler reagierten skeptisch: „Für 50 EUR verkaufe ich einen Schuh, aber nicht ein Paar Strümpfe.“ Verkäufer mussten sich Sätze wie „Ich schaffe es gerade noch ohne Stützstrumpf“ gefallen lassen.

Zum Durchbruch verhalf schließlich Timo Bracht. Beim Frankfurter Ironman 2007 läuft der Triathlet in weißen CEP Kniestrümpfen einen neuen Streckenrekord. Am nächsten Tag war CEP vielerorts im Handel ausverkauft. Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg war der Verkauf auf Marathon- und Triathlonevents. CEP zeigte dort Flagge, wo sich die Laufszene trifft und siehe da, auf dem CEP Stand war mehr Andrang als anderswo. Bis zum Hightech-Sportprodukt war es ein herausfordernder Weg. Zutat seit der ersten Stunde ist die Leidenschaft, neu zu denken und Potenziale voll auszuschöpfen. Und wir sind überzeugt: Die Geschichte geht weiter und man darf gespannt sein, was die nächsten 10 Jahre bringen. Ready. CEP. Go!

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